Takbir-Tahrima und Rafa‘-Yaddayn
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Die Nuur-Moschee in Frankfurt

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Grundsteinlegung: Lajna Gästehaus

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Treffen mit der CDU 09.08.2009

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Takbir-Tahrima und Rafa‘-Yaddayn

Das erste Takbir und das Heben der Hände

Nachdem man sich der Kaaba zugewandt hat, hebt man die Hände bis zu den Schultern oder bis zu den Ohren und spricht das Takbir, d.h. man spricht „Allahu Akbar“.



Die beiden Hände bis zu den Ohren zu erheben, entspricht der Sunna des Prophetenßaw. Es gibt einige Richtungen im Islam, die auch bei jedem weiteren Takbir das gleiche machen, eingeschlossen Rukuua oder Sadschda. Die Geschichte des Islam, wie in den Ahadies bezeugt, zeigt, daß der Heilige Prophetßaw anfangs auch mehrmals in einer Raka’h die Hände erhoben hat. Aber die Traditionen belegen eben auch, daß dies nicht seine endgültige Sunna war. Den meisten Traditionen zufolge, pflegte er nur beim Takbir-Tahrima die Hände zu erheben. Nach dem Takbir-Tahrima legt man die Hände zusammengefaltet zwischen Bauchnabel und Brust, so daß die rechte Hand auf der linken ruht.

Dieser Zustand wird Qiyyaam (stehende Haltung) genannt. Verschiedene islamische Richtungen unterscheiden sich auch in der Art der Verschränkung der Arme. Manche legen die Hände auf die Brust, manche unter den Bauchnabel, manche oberhalb. Das sind alles Formen des Respekts und niemand sollte deswegen andere kritisieren. Manche Richtungen falten ihre Hände gar nicht, sondern lassen sie seitlich hängen. Dies ist zwar nicht als endgültige Sunna des Prophetenßaw belegt, aber dennoch hat niemand das Recht, anderen deswegen Vorwürfe zu machen oder garzu behaupten, daß ihr Gebet ungültig sei.